Sicheres surfen im Internet

 

Vorwort

Grundvoraussetzungen für die Sicherheit im Netz

Zusätzliche Sicherheit über den Clienten

Verringern sie die Schnüffelei des Internet Explorers

Was sie sonst noch tun können

Sensible Dateien richtig löschen

Anonym surfen

Surfspuren des Internet Explorers beseitigen

 

 

Vorwort

 

Im letzten Kapitel „Plagegeister“ wurde bereits schon einiges zu den Gefahren aus dem Internet erzählt und Lösungsmöglichkeiten angesprochen. Doch wie steht es um sonstige Gefahren. Muss ich mir gefallen lassen, dass mein Provider meine Streifzüge im Internet protokolliert? Was für Informationen über meinen PC und vielleicht sogar mein Surfverhalten bin ich bereit Webseitenbetreibern frei zugänglich zu machen. Wie kann ich sicher sein, dass ein Unbefugter nicht meine Surfspuren nachverfolgt? Wie lösche ich vertrauliche Daten so, dass sie wirklich nicht mehr oder nur sehr schwer wieder herzustellen sind?

 

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Grundvoraussetzungen für die Sicherheit im Netz

 

Einige Programme sollten möglichst immer aktiviert sein, wenn man sich in das Internet einwählt und beim folgenden surfen. Eine Ansicht wie, ich hole ja nur mal schnell meine Mails ab oder will eine schreiben, kann einem später schwere Probleme bereiten. Angriffe erfolgen nämlich nicht erst dann, wenn man länger im Netz ist. Oft erfolgt der erste Angriff bereits schneller. Als sich die Startseite ihres Providers aufbaut. Laut dem Logbuch meiner Firewall blockierte sie innerhalb der ersten 15 Minuten nach der Einwahl über 40 schwere Angriffe auf meinen Rechner. Hierbei meine ich echt nur die richtig schweren Angriffe. Die kleinen habe ich gar nicht erst gezählt. Dies ist natürlich nicht immer so extrem, doch die Gefahr ist immer vorhanden. Aus diesem Grund sollten bei jeder Einwahl ins Internet folgende Programme aktiviert sein.

 

Firewall

Schützt den Rechner vor Angriffen aus dem Netz und blockiert unerlaubte Verbindungen vom Rechner ins Internet.

 

 

Virenschutz

Virenschutz-Software beseitigt Viren, die sie erkennt.

 

Beide Programme sollte man regelmäßig updaten (aktualisieren). Weitere wichtige Software, die je nach Bedarf eingesetzt werden sollten, sind

 

Dialerschutz

Sollen verhindern, dass die DFÜ-Verbindung bei einem analogen Modem oder ISDN-Karte auf teure Mehrwertdienstnummern umgeleitet wird.

 

 

Antispy

Antispy-Software verhindert, dass Programme vom Rechner aus ins Internet telefonieren. Sollte bereits vor dem Internetbesuch ausgeführt werden. Sitzt Spyware in Programmen, die für die Internetnutzung gebraucht und so für die Firewall freigegeben ist, blockiert diese den unerwünschten Verkehr nicht.

 

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Zusätzliche Sicherheit über den Clienten

 

Ihre Clienten (Programme, die sie für die einzelnen Dienste nutzen) sollten alle verfügbaren Sicherheitsupdates des Herstellers installiert bekommen. Diese Updates findet man meist auf den Herstellerseiten. Ein gelegentlicher Ausflug dorthin kann nie schaden. Ebenso sollte man sich über Sicherheitslücken des betreffenden Clienten informieren. Viele Informationen hierzu findet man in Newsgroups und Foren, die diesen Clienten als Thema haben. Ebenso kann man hier auch vielleicht alternative Vorschläge erfahren, wie man das Risiko durch dieses Sicherheitsloch möglichst gering halten kann.

 

Machen sie sich ausführlich mit den möglichen Sicherheitseinstellungen des Clienten vertraut. Scheuen sie sich nicht lieber einmal zuviel die Sicherheitsstufen zu erhöhen. Die Einstellmöglichkeiten hierzu finden sie meist unter Optionen, Einstellungen oder ähnlichem. Scheuen sie auch nicht den Umstieg auf einen anderen Clienten, wenn dieser ihnen sicherer erscheint.

 

Beim Internet Explorer v.6 finden sie die Sicherheitseinstellungen über Extras – Internetoptionen – Sicherheit – Stufe anpassen. Für den normalen Surfalltag sollte hier zumindest die vorgegebene Stufe Mittel beibehalten werden. Beabsichtigen sie auf sowiso gefährliche Seiten vorzudringen, sollte dies nur mit Stufe Hoch in Angriff genommen werden.

 

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Verringern sie die Schnüffelei des Internet Explorers

 

Der Internet Explorer protokolliert ihr Surfverhalten an den unterschiedlichsten Stellen. Dies sind die Autovervollständigung von Webadressen, Cookies, Temporäre Internetdateien. In den Dateien INDEX.DAT oder mit MM beginnende DAT werden Formulardaten, Kennwörter und Webadressen gespeichert. Programme wie der Mediaplayer oder sonstige Software mit der sie Dateien aus dem Internet betrachten tun ebenfalls ihr bestes um alle ihre „Taten“ zu protokollieren. Reicht der Arbeitsspeicher mal nicht mehr aus, dient auch die Auslagerungsdatei als Datensammelstelle. Erst seit Win XP wird diese beim herunterfahrendes Rechners automatisch gelöscht.

 

Man kann aber einiges tun um die Menge der Daten von vorneherein ziemlich zu verringern. Öffnen sie hierzu die Internetoptionen (Extras – Internetoptionen)

 

Tip 1

Registerkarte Erweitert

Aktivieren sie hier Leeren des Ordners Temporary Internet Files beim Schließen des Browsers.

 

 

Tip 2

Registerkarte Inhalte

Klicken sie auf AutoVervollständigung. Deaktivieren sie im anschließenden Fenster die Punkte AutoVervollständigung benutzen für Webadressen, Formulare, Benutzernamen und Kennwörter für Formulare.

 

 

Tip 3

Registerkarte Allgemein

Unter Tage, die die Seiten im Verlauf aufbewahrt werden sollen stellen sie die Einstellung auf 0 Tage.

 

 

Tip 4

Registerkarte Datenschutz

Über den Schieberegler können sie auswählen, wie leicht oder schwer Cookies auf ihrem Rechner abgelegt werden können oder sie verfahren folgendermaßen.

Wählen sie Erweitert. Im neuen Fenster aktivieren sie das Kästchen vor Automatische Cookiebehandlung aufheben und aktivieren sie bei Cookies von Erstanbietern und Cookies von Drittanbietern jeweils die Option Eingabeaufforderung. Hierdurch können dann keine Cookies mehr unbemerkt bei ihnen gesetzt werden.

Wenn ihnen die ständigen Bestätigungen zuviel sind können sie auch alternativ nach Abschluß ihrer Surftour einfach auf den Button Cookies löschen auf der Registerkarte Allgemein klicken.

 

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Was sie sonst noch tun können

 

Email

Öffnen sie keine Emails mit unbekanntem Absender. Besorgen sie sich mehrere Accounts. Nutzen sie eine Adresse ausschließlich für ihre Mails zu guten Bekannten, Firmenangehörigen usw. Für Registrierungen im Internet benutzen sie Adressen, die sie notfalls wieder wegwerfen können. Verwenden sie nicht das Adressbuch von Outlook und Outlook Express. Antworten sie nicht auf Reklamepost.  Sogenannte Abmeldformulare nur bei Seiten verwenden, welche sie kennen also den Newsletter selbst abonniert haben.

 

 

Download

Installieren sie nie Dateien direkt auf ihrem PC. Überprüfen sie alle Dateien vor dem entpacken und auch danach mit einem Virenscanner.

 

 

Dialer

Fallen sie nicht auf Software herein, die ihnen den Zugang zu Seiten oder Programmen verspricht. Dahinter verstecken sich Dialer, die ihren Geldbeutel gewaltig schröpfen und das was sie dort finden, gibt es bestimmt auch kostenlos im Internet.

 

 

Mehrwertnummer

Besonders wenn sie noch über analoges Modem oder ISDN-Karte surfen, sollten sie die Mehrwertnummern bei ihrem Telefonanbieter sperren lassen.

 

 

Clienten

Besorgen sie sich ihre Clienten (eMule, mIRC usw.) immer nur auf den offiziellen Seiten. Zwar nicht alles, doch leider einiges, was sie außerhalb angeboten bekommen haben Dialer integriert.

 

 

Private Daten

Überlegen sie es sich immer gut, wo und in welchem Umfang sie bereit sind private Daten Preis zu geben. Bei einer Registrierung werden sie zwar auch nach Name, Anschrift usw. gefragt. Sollte hier aber als Alterskontrolle die Kreditkartennummer angefragt werden, dann sollten sie sich schnell aus dem Staub machen. Auch in einem Chat sollte man nicht zu freizügig mit seinen privaten Daten gegenüber anderen Nutzer sein.

Speichern sie keine Zugangskennwörter, Bankverbindungen usw. auf ihrem PC. Vertrauliche Daten kann man übrigens auch verschlüsselt auf dem PC ablegen oder versenden. (z.B. mit PGP oder GnuPP).

 

 

System

Nehmen sie sich die Zeit für regelmäßige Überprüfungen der Festplatte mit dem Virenscanner. Nach Neuinstallationen von Programmen sollten sie nach Spyware scannen.

 

 

Homebanking

Wenn möglich führen sie Homebanking auf einer separaten Festplatte aus. Informieren sie sich über angebotene und sonstige Verschlüsselungsoptionen.


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Sensible Dateien richtig löschen

 

Wenn sie Dateien über den Papierkorb von Windows löschen (inkl. Leerung), sind diese nach wie vor auf ihrer Festplatte präsent. Mit dem richtigen Programmen kann man sie der erfahrene Nutzer schnell wieder ans Tageslicht befördern. Dies gelingt selbst dann, wenn der ursprüngliche Speicherplatz auf dem sie sich befanden inzwischen vier, fünf mal überschrieben wurde. Besonders für Firmen kann sich dies verheerend auswirken, wenn vertrauliche Daten Unbefugten plötzlich zur Verfügung stehen.

 

Hier empfehlen sich sogenannte Shredder. Diese überschreiben die zu löschende Datei während des Löschvorganges unzählige Male (je nach Einstellung und Leistung des Programms) und erschweren so die Wiederherstellung enorm oder machen sie sogar gänzlich unmöglich. Hier mal eine kleine Auswahl (natürlich ohne Gewähr):

 

Steganos Security Suite

(Shareware, ca. 45 Euro)

Vernichtet Daten nach dem Standard des US-Militärs. Zusätzlich hat sie noch ein Tool zum verschlüsseln und eins um Internetspuren zu verwischen.

 

O&O SafeErase

(Demo, ansonsten ca. 50 Euro)

 

CD-ROM Daten-Safe

(ca. 16 Euro)

Zusätzlich noch ein Verschlüsselungsprogramm

 

G Data Top Secret

(ca. 30 Euro)

 

ShredExplore

(Freeware)

Sehr gut. Ich benutze ihn selbst. Mit ihm können sie Dateien bis zu 50 mal überschreiben lassen.

 

Übrigens erschwert eine Defragmentierung der Festplatte nach einem Löschvorgang zusätzlich den Schwierigkeitsgrad Dateien wieder herzustellen.

 

Doch was tun, wenn die heimische oder Firmenfestplatte ihren Geist aufgibt. Kann man sich sicher sein, dass alle Daten unweigerlich verloren sind oder kann ein findiger Bastler sensible Daten wieder zum Leben erwecken. Man kann auch hier auf Nummer sicher gehen. Entweder setze ich die Festplatte sehr stark magnetischer Strahlung aus oder ich greife viel einfacher zu einem schweren Hammer und haue ein paar Mal kräftig drauf.

 

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Anonym surfen

 

Wenn sie nicht unbedingt möchten, dass ihr Provider mitbekommt, wo sie sich im Internet rumtreiben und dies auch noch alles über Wochen speichert, dann sollten sie über einen anonymen Proxy nachdenken. Man muss hier zwei Arten unterscheiden.

 

Anonymous

Verschleiert ihre Surftour vor ihrem Provider. Im Log ihres Providers wird für die ganze Zeit ihrer Surftour nur die IP des Proxys-Servers angezeigt.

 

 

High Anonymous

Diese Proxys verschleiern zusätzlich auch noch die Proxyidentität vor den Seiten, die man besucht.

 

Es gibt natürlich auch noch Proxys die Transparent sind. Diese dienen aber eher einem schnelleren Seitenaufbau und sind für anonymes surfen absolut nicht geeignet, da sie ihre IP nicht verschleiern.

 

Um anonyme Proxys zu nutzen können sie einerseits Programme und Webdienste (Third Party Computer) wie JAP, A4Proxy (Shareware), Anonymizer, @nonymouse, Ultimate Anonymity (kostenpflichtig), Rewebber (kostenpflichtig), Proxomitron, Proxy Stopper, Anonymize, SafeProxy (teilweise kostenpflichtig), Iprive (kostenpflichtig), SURFOLA (teilweise kostenpflichtig) usw. nutzen. Was diese jetzt im einzelnen taugen, kann ich ihnen hier nicht beantworten. Ich selbst bevorzuge lieber die andere Methode, bei der man seine Sicherheit selbst in die Hand nimmt. Dies ist gar nicht mal so schwer.

 

Zuerst benötigen wir mal einige IPs von Anonymen Proxy Servern die auf Port 80 oder Port 8080 agieren. Diese gibt es einzeln oder auch in Listen. Diese Listen sind im meist Textformat und werden auch für einige Proxyprogramme benötigt, die sie auf ihrem PC starten. Diese IP-Listen finden sie z.B. bei

 

AtomIntersoft

Eine sehr gute Seite, da sie Listen für nahezu jede Art von Proxy bereit hält. Leider bekommt man im kostenlosen Bereich nur eine kleine Auswahl der dort zur Verfügung stehenden Proxys angezeigt, doch mir hat dies bisher immer gereicht. Zusätzlich finden sie hier auch noch einen online proxy checker mit dem sie die Angaben aus der Liste gleich überprüfen können. Ebenso hier vorhanden ein Check für die Herkunft des Proxys (Smart Whois). So haben sie die Möglichkeit sofort einige Eigenschaften des Proxy Servers zu erfahren.

 

Network-Secure

Größere Liste an Proxyadressen. Die Ausbeute an funktionstüchtigen variiert jedoch oft gewaltig.

 

RoXXXCrackers

Sehr große gemischte Liste. Die Ausbeute an funktionstüchtigen variiert jedoch oft gewaltig.

 

Multiproxy

Große Liste. Die Ausbeute an funktionstüchtigen variiert jedoch oft gewaltig.

 

Drucken oder kopieren sie sich die Listen, da die Verfügbarkeit von anonymen Proxyservern nicht immer gegeben ist. Wählen sie eine Proxy für Port 80 oder 8080 aus. Dies sind die Ports, die sie beim surfen mit dem IE benötigen.

 

Die Adressen werden meist so 62.81.33.25:80 dagestellt. 62.81.33.25 ist die IP des Proxyservers. 80 der Port.

 

Bevor wir ihn jetzt „einbauen“ checken wir ihn zuerst noch mal ob er echt noch anonym ist. Dies geschieht am besten mit dem Online Checker von Atom InterSoft. Zum Check tragen wir die Proxy IP und den Proxy Port in das jeweilige Feld ein.

 

 

Mit Checking proxy starten wir die Überprüfung und bekommen kurz danach angezeigt, ob der Proxy Anonymous, High Anonymous oder Transparent ist. Am besten man überprüft auf diese Art und Weise gleich mehrere IPs.

 

Jetzt begeben wir uns auf die Seite All Nettools: Network Tools wo wir die auf Anonymität getesten Proxys noch etwas genauer unter die Lupe nehmen können. Sollten sie ihre momentane IP nicht wissen, dann klicken sie hier doch mal im Feld Proxy Test auf Check. Es öffnet sich eine neue Seite, wo ihnen ihre aktuelle IP, welche sie für diese Surftour von ihrem Provider erhalten haben, angezeigt wird. Dahinter steht der Host-Name ihres Providers. Merken sie sich die Angaben um nachher die Veränderung erkennen zu können.

 

 

Gehen sie mit dem Zurück-Button ihres Browsers wieder zurück auf die Startseite. Zuerst wollen wir mal testen, wo der Proxy stationiert ist. Hierzu geben wir die Proxy-IP in das Eingabefeld unter SmartWhois ein und bestätigen mit OK.

 

 

Im Ergebnisfenster erfahren wir nun genaueres zum Standort des Proxys.

 

 

Was hier wichtig ist, ist das Land (Spain = Spanien), wo der Proxy steht. Leute, die aus welchen Gründen auch immer übervorsichtig sein wollen / müssen sollten hier dann schon eher einen anderen weiter entfernteren Proxy nutzen. Diejenigen auf die dies nicht zutrifft können sich diesen Check auch sparen.

 

Viel wichtiger ist dann der Check zur Verbindungsgeschwindigkeit. Wir geben, nachdem wir wieder zum ursprünglichen Fenster zurück gekehrt sind, geben wir die Proxy-IP in das Eingabefeld bei Ping ein und bestätigen wieder mit OK.

 

 

Je niedriger der Wert (siehe Pfeil), desto empfehlenswerter ist der Proxy was die Geschwindigkeit beim anschließenden surfen angeht. Hat man bereits das Glück einen Proxy zu finden, der wie in diesem Falle unter einer Millisekunde diesen Test absolviert hat, dann braucht man eigentlich schon mal die anderen nicht mehr zu testen, den dieser Wert ist absolute spitze. Meistens bewegen sich die angezeigten Werte jedoch zwischen 20 und über 100 ms. Man kann jetzt die ausgewählten Proxys nacheinander testen und sich für den schnellsten entscheiden.

 

Nun muss man den Proxy nur noch eintragen. Hierzu öffnen man Extras – Internetoptionen – Verbindungen.

 

 

Hier klicke ich einmal meine aktuelle Internetverbindung an (falls sie nicht sowieso bereits farblich unterlegt ist) und betätige den Button Einstellungen.

 

 

Hier aktiviere ich zuerst Proxyserver für diese Verbindung verwenden. Anschließend gebe ich die Proxy Adresse und die Port-Nummer ein. Schließe die Registerkarte mit OK und beende auch die Internetoptionen mit OK. Nun surfe ich über den eingegeben Proxy. Halt noch nicht gleich losrennen. Erst sollte man testen, ob man jetzt wirklich anonym daher kommt. Daher gehen wir noch mal zum Feld Proxy Test und klicken auf Check.

 

 

Wenn jetzt wie hier etwas anderes angezeigt wird, als meine eigene IP ist die Sache schon halb gewonnen. Auch als „Zugangsprovider“ steht etwas anderes eingetragen. Halb nur deshalb, weil man einen Proxy generell auf verschiedenen Seiten testen lassen sollte.

 

Weitere Testseiten sind

 

Analyce your Internet privacy

Sehr gute Seite. Test startet automatisch. Hier werden auch andere Sicherheitsaspekte angezeigt.

 

Cotse

Test startet automatisch. Wenn nicht im linken Frame auswählen.

 

Privacy.net

Grundtest startet automatisch. Zusätzliche Tests möglich.

 

Wenn sie bei mehreren Tests ihre ursprüngliche IP nicht mehr vorfinden, sondern nur die des Proxyservers, dann können sie ziemlich sicher sein, auch wirklich anonym unterwegs zu sein.

 

Nach Beendigung der Surftour sollten sie den Proxy wieder deaktivieren. Bei erneuter Nutzung des Proxys muss dieser erneut auf seine Sicherheit getestet werden. Was heute anonym ist, kann morgen bereits transparent sein. Bei längeren Surftouren kann auch ein Zwischenstop auf einer der Proxy-Check-Seiten angeraten sein.

 

Sollte ihnen dies zu umständlich sein und sie installieren sich lieber eins der Proxyprogramme dann denken sie daran sich immer mit aktuellen Proxylisten einzudecken und diese auch vorher von dem Programm checken zu lassen. Auch hier ist ein Besuch von zwei bis drei Proxy-Check-Seiten vor Beginn des eigentlichen Surfspaßes unerlässlich.

 

Anmerkung:

Sollten sie während des Surfens feststellen, dass viele Seiten nicht angezeigt werden oder sie immer wieder auf der selben Seite landen, egal welche sie angewählt haben, dann sollten sie den Proxy wechseln.

 

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Surfspuren des Internet Explorers beseitigen

 

Auch wenn man anonym surft, Windows protokolliert trotzdem weiter. Aber nicht nur wegen der Sicherheit sollte man ab und zu die angesammelten Dateien seines Surfvergnügens löschen, sondern auch um wertvollen Festplattenspeicherplatz freizumachen. Wenn sie den IE im Urzustand benutzen, also nicht die Einstellungen verändert haben wie bei Verringern sie die Schnüffelei des Internet Explorers bereits erklärt, dann werden sie sich nach Reinigungsprozedur wundern, wieviel Platz dieser „Internetmüll“ belegen kann.

 

Da sie während der Reinigung sowieso offline sind, können sie die Internetoptionen auch direkt ansteuern. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol ihres Browsers auf dem Desktop und wählen sie aus dem Kontextmenü Eigenschaften. Sie können so auch die Internetoptionen öffnen, wenn sie online sind. Führen sie folgende Reinigungsarbeiten aus.

 

Verlauf leeren

Registerkarte Allgemein – Verlauf leeren

Entfernt die im Verlauf gespeicherten Webseiten. Ebenso die Dokumente die sie am PC geöffnet haben und die sich im Arbeitsplatz abspeichern.

 

 

Cookies löschen

Registerkarte AllgemeinCookies löschen

Löscht die Cookies, die sie während des Surfens eingefangen haben.

 

 

Temp. Internet Files

Registerkarte Allgemein – Dateien löschen. Im neuen Fenster können sie auch wählen, ob sie Alle Offlineinhalte löschen aktivieren und damit auch Seiten, die sie zum Offline browsen komplett runtergeladen haben, von der Festplatte entfernen wollen.

 

 

AutoVervollständigung

Registerkarte InhalteAutoVervollständigung - Formulare (und / oder Kennwörter) löschen.

 

Es empfiehlt sich trotz dieser Reinigungsaktion noch mal ein Blick auf die Ordner Temporäry Internet Files, Cookies und Verlauf zu werfen, ob wirklich alles gelöscht wurde. Besonders bei ersterem ist dies manchmal nicht der Fall. Die Ordner finden sie Win9x, WinME, Win2k im Windowsordner. Bei WinXP befinden sie sich unter Dokumente und Einstellungen – ihr Username. Sie sollten vorher bei WinXP unter Extras – Ordneroptionen – Ansicht - Alle Dateien und Ordner anzeigen aktivieren.

 

Es gibt auch einige Programme, welche die Surfspuren vernichten und diese dabei sogar mehrfach überschreiben. Mein Favorit hierbei ist der Windows Washer von Webroot (Shareware, ca. 50$). Aber auch, wenn man dieses Programm oder andere einsetzt, so kann man nichts falsch machen zusätzlich noch die paar Knöpfchen in den Einstellungen des Internet Explorers zu drücken.

 

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Noch Fragen? Kein Problem. Auf unserem Hilfe-Board wird ihnen schnell geholfen.

 

 

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